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Was kostet eine Auslandsüberweisung

Überweisungen ins Ausland sind heute keine Seltenheit mehr, denn seit den Bestellungen über das Internet können haben sich die Kaufmöglichkeiten für die Verbraucher vervielfältigt. Alle Länder bieten online ihre Waren an und beim Kauf muss der Verbraucher sich mit dem Thema Auslandsüberweisung beschäftigen. Dabei beginnt die Information in erster Linie bei den Kosten für eine Auslandsüberweisung und führt dann bis zur korrekten Ausführung.

Viele Banken werben mit kostenlosen Auslandsüberweisungen, aber seit die Gebühren bei den Banken in jedem Bereich gestiegen sind, vertrauen die Verbraucher den Werbeslogan nicht mehr und erkundigen sich lieber selbst. Damit eine Auslandsüberweisung stattfinden kann, muss die IBAN und der BIC-Code eingeben werde. Der BIC-Code ist der internationale Code, der ein Erkennen der Bank möglich macht. Ohne den BIC ist eine Auslandsüberweisung nicht möglich.

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Was kostet eine Auslandsüberweisung?

Grundsätzlich fallen für eine Überweisung in EU-Ausland keine Kosten an. Also eine Überweisung in Länder, die in der EU integriert sind, nehmen keine Gebühren, wenn es sich um eine SEPA-Überweisung handelt.Es fallen zwar trotzdem Gebühren an, aber diese sind nicht höher als bei einer normalen Überweisung auch. Die ersten hohen Kosten fallen an, wenn es sich um eine Überweisung handelt, die mit einem Währungsumtausch stattfindet. Es gibt bei einer solchen Auslandsüberweisung einige Dinge zu beachten. Die höchsten Gebühren verstecken sich in der Regel im Wechselkurs. Allerdings ist der Kurs nicht mit dem tatsächlichen Wechselkurs zu verwechseln. Bei einer Auslandsüberweisung fallen folgende Kosten an:

Die Vorab-Gebühr

Die Vorab-Gebühr ist nicht immer in gleicher Höhe zu entrichten und richtet sich nicht nur nach der Art der Überweisung, sondern auch nach dem Anbieter und nach dem Land das als Empfänger dient.

Die speziellen Gebühren können nicht nur von der empfangenen Bank, sondern auch vom Empfänger selbst erhoben werden. Die Höhe liegt meist zwischen einem und zwei Prozent des Überweisungsbetrags. Die Banken legen sich dabei meist einen Mindestbetrag von 10 Euro fest.

Die Swift-Gebühren

Bei jeder Auslandsüberweisung kommen die sogenannten SWIFT-Gebühren dazu. Der SWIFT-Code ist besser unter dem Begriff BIC-Code bekannt. Dabei handelt es sich um einen speziellen Code, welcher der ausführenden Bank den Standort der Empfängerbank und das Land mitteilt. Der BIC-Code sorgt dafür, dass Auslandsüberweisung einheitlich verlaufen und leichter sind. Mit Hilfe des BIC-Codes funktionieren die Auslandsüberweisungen fast genauso einfach wie eine normale Überweisung. Die Kosten der SWIFT-Überweisung liegen bei einem bis fünf Prozent des Überweisungsbetrags. Das sind die Gebühren, welche die Bank nimmt.

Die Kontoführungsgebühren

Einige Banken nehmen für eine Auslandsüberweisung sogar Kontoführungsgebühren.

Fremdkostenpauschale

Auch eine Fremdkostenpauschale ist bei fast allen ausländischen Banken mittlerweile vorhanden. Dabei verlangen sie Gebühren für einkommendes Geld von fremden Banken. Die Höhe der Fremdkostenpauschale ist von Bank zu Bank unterschiedlich.

Kosten für eingehende Überweisungen

Die Kosten für eingehende Überweisungen gehören ebenfalls zu den Kosten für eine Auslandsüberweisung. Je nach Bank können hier hohe Kosten anfallen. Sie halten sich in der Regel aber in Grenzen und sind recht überschaubar.

Der Wechselkurs

Die höchsten Gebühren fallen bei einer Auslandsüberweisung mit Wechselkurs an. Die Gebühren sind von Bank zu Bank unterschiedlich und hängen von dem aktuellen Wechselkurs der jeweiligen Bank ab. Die meisten Banken teilen den Kunden den aktuellen Wechselkurs nicht mit und somit können auch die Gebühren nicht im Vorfeld ermittelt werden. Der Wechselkurs kann aber auch nicht umgangen werden, denn der Wert der Währung hängt von diesem Kurs ab. Das ist für die Entwicklung der Wirtschaft ein wichtiger Faktor.

Die Wechselkurse werden der einzelnen Länder werden von den Finanzmärkten festgelegt. Entscheidet für die Höhe sind Angebot und Nachfrage. Der Wechselkurs der online zu finden ist, ist der Devisenmittelkurs. Der Mittelkurs ist als echter Wechselkurs bekannt, denn er wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die meisten Banken preisen günstige Wechselkurse an, aber ein zweiter Blick ist immer zu empfehlen. Mit Hilfe der Suchmaschinen kann der aktuelle Wechselkurs im Vorfeld berechnet werden.

Beispiel:

Auslandsüberweisung von 1.000 Euro zur GBP

Laut Wechselkurs der Suchmaschine liegt der Kurs aktuell bei 0,8778. Die Bank bietet allerdings einen Wechselkurs von 0,8319 an. Aufgrund des schlechten Wechselkurses würde der Kunde bei einer Überweisung um die 45,90 GBP verlieren.

Neben den Banken vor Ort gibt es zusätzlich Alternativen mit denen eine Auslandsüberweisung durchgeführt werden kann. Zu diesen Alternativen gehören:

  • Transfer-Anbieter wie Western Union oder Ria Geldtransfer
  • Online Banken wie ING DiBa oder DKB
  • Fremdanbieter wie Paypal

Die Nutzung dieser Alternativen ist für den überweisenden Kunden sehr preiswert. Das kann nur dank des TransferWise Prinzips funktionieren. Die Alternativanbieter besitzen Konten auf der ganzen Welt. Bei einer Überweisung wird das Geld auf das Konto bei einem lokalen Anbieter eingezahlt. Dann wird das Geld zum Empfängerkonto geschickt, natürlich in der lokalen Währung.

Diese Überweisung erfolgt aber von einem lokalen TransferWise Konto. Das bedeutet, dass das Geld beispielsweise aus Deutschland das Land gar nicht wirklich verlässt. Somit erfolgt auch keine grenzüberschreitende Zahlung und die Gebühren bleiben gering.

Bei einer Auslandsüberweisung mit der Bank können hohe Gebühren anfallen, die von Land zu Land recht unterschiedlich hoch sein können. Die Empfängerbanken bestimmen die Gebühren selbst, die sie für eine Auslandsüberweisung verlangen. Zudem ist die Dauer der Geldüberweisung sehr lang und kann sich um einige Wochen hinziehen. Für eine Auslandsüberweisung wird zudem der BIC-Code benötigt, der für den internationalen Zahlungsverkehr unumgänglich ist. Die Überweisungen sind seit der Einführung leichter und überschaubarer geworden. In der EU fallen bei einer Überweisung meist keine Gebühren an. Bei allen anderen Auslandsüberweisungen sind Gebühren zu beachten.

Online Anbieter

In den letzten Jahren haben sich immer mehr Online Anbieter einen Namen gemacht, die für Auslandsüberweisungen genutzt werden können. Sie arbeiten nach einem einfachen Prinzip, den TransferWise Prinzip.

Bei diesem Prinzip wird die Überweisung auf ein lokales Konto gelegt und bleibt dort. Das Empfängerland besitzt ebenfalls ein lokales Konto und ein TransferWise-Konto, von dem das Geld überwiesen wird. Grob gesagt, bleibt das Geld immer im Land und somit müssen keine Gebühren anfallen.

Fazit

Eine Auslandsüberweisung ist in den letzten Jahren immer einfacher geworden. Für den internationalen Zahlungsverkehr bieten sich Fremdanbieter an, die nach dem TransferWise Prinzip arbeiten. Sie verlangen keine hohen Gebühren und die Überweisung findet schnell und unkompliziert statt. Bei normalen Banken ist bei einer Auslandsüberweisung mit hohe Gebühren

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