Wer druckt Geld?

Wer druckt Geld?Wenn ein Bekannter zu plötzlichem Reichtum gekommen ist, fragt man scherzhaft, ob derjenige eine Gelddruckmaschine im Keller hat. Leider ist so etwas ausgeschlossen, denn das Herstellen, bzw. Drucken von Geld, darf keinesfalls unkontrolliert passieren, sonst wird daraus Falschgeld. Aber wer druckt nun tatsächlich unsere Geldscheine und wo werden sie gedruckt?

Um die Sicherheit und gleichbleibende Qualität der Euroscheine beispielsweise gleichbleibend zu garantieren, arbeiten die Zentralbanken und die Europäische Zentralbank eng zusammen. Der einheitliche Standard ist somit für alle Banknoten in der Euro – Zone gewährleistet. Mehrere hundert tests, die manuell und automatisch durchgeführt werden, garantieren, dass die Geldscheine tatsächlich überall gleiches Aussehen haben.

Allerdings gibt es auch sogenanntes Buchgeld, was kein wirkliches Zahlungsmittel ist und auch nicht von einer Druckerei gefertigt wird. Das Buchgeld ist Geld, was nur in den Banken virtuell existiert. Wenn der Bankkunde es sich, von seinem Konto auszahlen lässt, wird echtes Geld und somit auch ein richtiges Zahlungsmittel daraus.

Finanzkompetenz Quiz

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Welche Börse ist die größte gemessen an der Marktkapitalisierung?

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Sitz der Deutschen Bundesbank ist in...

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Welcher Kurs legt den Preis für ausländische Währungseinheiten in inländischer Währung fest?

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Seit wann wird die geförderte freiwillige Form der Altersvorsorge "Riester-Rente" angeboten?

Prozentzahl richtiger Antworten:

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Hier wird das Geld gedruckt

Mehrere deutsche Druckereien, mit Hochsicherheitsstandards, haben die ausdrückliche Erlaubnis zum Drucken der Euro – Scheine. In je einem der Euro – Ländern befindet sich eine Druckerei – davon ausgenommen ist allerdings Luxemburg.In Deutschland hingegen existieren gleich 2 der ausgewählten Druckereien. Diese haben auch schon die Banknoten der Deutschen Mark produziert. Dabei handelt es sich um die Bundesdruckerei in Berlin und Giesecke & Devrient in München.

Das Papier, auf dem die Abbildungen für die Geldscheine gedruckt werden, ist ganz speziell gefertigt und wird ausschließlich zu diesem Zweck verwendet. Es ist notwendig, damit eine gewisse Fälschungssicherheit gegeben werden kann. Dieses besondere Papier besteht aus Baumwolle, wird in Frankreich hergestellt und von dort aus an die Druckereien verteilt.

Bis dahin ist das gedruckte Papier genau das – nämlich nur buntes Papier. Es ist noch nicht als Zahlungsmittel zugelassen. Erst, wenn es an die nationale Zentralbank geliefert und von dort an die Banken weiter versendet wird, wird richtiges Geld, also ein Zahlungsmittel daraus.

Geldscheine die einen fehlerhaften Druck besitzen oder schadhaft sind, werden sofort aussortiert und unter höchsten Sicherheitsbestimmungen entsorgt.

Stand: 06.07.2021

Markus M.
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